Chloéllia — Schmuckhandel
Ein Shop für Gold und feinen Schmuck, in dem kein Preis eine gespeicherte Zahl ist: Der Metallkurs treibt den Katalog, und ein Stück, das der Kunde selbst zusammenstellt, wird automatisch aus seinen Bestandteilen kalkuliert.
Bei Davinda gebaut. Gold hat keinen Preis, es hat einen Kurs, und der Kurs bewegt sich. Ein Schmuckkatalog auf gespeicherten Preisen ist in dem Moment falsch, in dem er gespeichert wird — der Laden verkauft entweder unter Einstand oder preist jeden Morgen jedes Stück von Hand neu aus.
Deshalb ist der Preis keine Spalte. Jedes Stück ist darüber beschrieben, woraus es besteht — Metall, Gewicht, Feingehalt, Steine, die Arbeit obendrauf — und der Preis wird in dem Augenblick, in dem jemand danach fragt, aus dem aktuellen Kurs abgeleitet. Der Kurs ändert sich, und der ganze Katalog stimmt wieder, ohne dass etwas bearbeitet wurde.
Dasselbe Modell trägt die schwierigere Hälfte. Ein Kunde, der sein eigenes Stück zusammenstellt, ist kein Sonderfall, der von Hand angeboten wird: Die Sonderanfertigung wird aus denselben Bestandteilen zusammengesetzt und nach denselben Regeln kalkuliert — so hat auch ein Stück, das es noch gar nicht gibt, einen Preis.
Mein Teil war das Backend — das Datenmodell, die Preisregeln und die REST-API darüber.